Onlinemarketing wird 2022 angesichts der weltweiten Corona-Auswirkungen wichtiger denn je sein. Darüber hinaus wird das kommende Jahr auch unter dem Eindruck des anhaltenden Drucks auf Cookies Antworten auf brennende Fragen finden müssen – aber nicht nur deswegen. Was 2022 besonders zu beachten ist, zeigt dieser Ausblick.

Marketer werden 2022 eine teilweise veränderte Welt vorfinden. Junge Online-Plattformen werden nach und nach an Relevanz gewinnen. Die Vernetzung wird sich im Onlinehandel rasant weiterentwickeln. Auf die Nutzer von Online-Plattformen warten neuartige Touchpoints. Content Marketing wird weiter an Bedeutung gewinnen. Und das Megathema des Jahres – Ersatztechnologien für Cookies – wird die Köpfe so manchen Marketingteams zum Rauchen bringen.

Aadvanto setzt bei den Touchpoints auf Marketing-Automation

Die Anzahl der Touchpoints innerhalb einer durchschnittlichen Customer Journey steigt stetig an. Gleichzeitig wächst auch die Anzahl der Kanäle, über die die Werbebotschaft den Kunden erreicht. Das lässt die Komplexität bei der Ausspielung von Inhalten rapide anwachsen.

Ohne Marketing-Automation lässt sich diese Aufgabe kaum mehr sinnvoll und effizient bewältigen. Denn ungeachtet ständig komplizierter werdender Anforderungen bleibt die Zielsetzung unverändert: Exakt fokussierte Ansprache mit geringsten Streuverlusten. Nur automatisierte, auf künstlicher Intelligenz basierende Abläufe können dieser Aufgabe noch Herr werden, besonders in der Ära von Big Data.

Wesentlich für eine effektive Marketing-Automation ist das nahtlose Ineinandergreifen der beteiligten Prozesse, angefangen bei CRM über CMS bis hin zu den Analysetools. Das bedeutet: Alle Daten, auf die es ankommt, müssen in digitaler Form vorliegen. Ansonsten sind Verzögerungen und Fehler bis hin zum Prozess-Stillstand vorprogrammiert. Stimmt allerdings die digitale Infrastruktur, lassen sich auch große und größte Datenvolumen automatisieren, und das zeitnah bis hin zur Echtzeit.

Video und Audio werden bei der Aadvanto Digital GmbH zunehmend wichtiger

Dass Videos sich positiv auf Verweildauer und Traffic auswirken, ist seit langem bekannt. Ihre Relevanz wird 2022 angesichts der sich teilweise verändernden Mechanismen in Onlinemarketing noch zunehmen. Laut einer Studie des Animations-Spezialisten Wyzowl bringen bereits jetzt rund 86 Prozent aller Unternehmen bei ihrem Onlinemarketing Videos zum Einsatz.

Den Trend zum Bewegtbild belegt der unaufhaltsame Aufstieg von Videoplattformen wie TikTok, der sich auch 2022 ungebremst fortsetzen wird. Konzentrierte sich die Ansprache bislang eher auf das jüngere Alterssegment, breitet sich die Akzeptanz von Videos – auch im Kurzformat – auf ein immer breiteres Alterssegment aus. Nicht umsonst, fügen immer mehr Plattformen ihrem Angebot Video-Funktionalitäten hinzu – zuletzt Instagram.

Die Aadvanto Digital GmbH beobachtet schon seit längerer Zeit, dass Audio-Inhalte ebenfalls immer mehr an Popularität gewinnen. Die Initialzündung durch das Audio-Netzwerk Clubhouse hat seinen Zenit zwar mittlerweile überschritten. Dennoch gilt das Aufkommen der Chat-Community als Initialzündung für einen Trend zum Audio-Content. Twitter hat dem mittlerweile mit seinem Service Spaces Rechnung getragen, und auch Facebook setzt 2022 auf das Thema Audio. Bezeichnend ist in diesem Kontext die Renaissance von Podcasts, die sich einer Beliebtheit wie lange nicht mehr erfreuen.

Content Commerce steht bei  der Aadvanto Digital GmbH für die Evolution des Content Marketing

Die immer intensivere Verknüpfung von Content Marketing und E-Commerce lässt die Forderung nach gemeinsamen Entwicklungsstandards aufkommen. Für optimale Abläufe ist es ratsam, die Entwicklung beider Bereiche einer Hand anzuvertrauen.

2022 werden Inhalte und Handelsabläufe noch intensiver zusammenwirken als bisher schon. Das wird zwangsläufig zu einem Umdenken im Bereich Content  Marketing führen, was letztendlich zum Konzept des Content Commerce führt.

Die neue Marketingstrategie bringt Unternehmensinhalte auf strategische Weise in die Customer Journey ein. Das Ziel ist eine dramatische Anreicherung der Touchpoints. Ergebnis: eine Fülle exakt abgestimmter Inhalte an jeder Station der Kundenreise.

Aadvanto bereitet sich auf eine Welt ohne Cookies vor

Die zunehmende Ablehnung von Cookies – bei Verbraucher*innen und Plattformen gleichermaßen – wirft lange Schatten voraus. Googles Ankündigung, Third-Party-Cookies nach und nach aus dem Verkehr zu ziehen, ist durchaus ernst zu nehmen und wird 2022 erste drastische Auswirkungen zeigen.

Dazu kommt das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG), das Ende 2021 in Deutschland in Kraft tritt. Durch das neue Gesetz steigen die Anforderungen an Trackingfunktionen und Datenschutz in einem Maße, dass sich für die Verwendung von Cookies alleine dadurch schon die Sinnfrage stellt.

Mit dem Ende der Cookies präsentiert sich der Marketingbranche ein fragmentiertes Ökosystem unterschiedlicher Ersatztechnologien. Neben Alternativen wie Googles FLoC ringen neue Trackingmethoden von Facebook und Apple um die Vorherrschaft im Netz.

Für Unternehmen heißt das: wieder mehr auf eigene Aktivitäten setzen. So werden voraussichtlich in den kommenden Jahren altbekannte Marketingmethoden wieder neu an Bedeutung gewinnen, so die klassische Marktforschung oder Verbraucherumfrage. Möglicherweise wird aber auch eine Kombination aus innovativen Trackingtechnologien und althergebrachter Marktbeobachtung das Erfolgsrezept für die Zukunft darstellen.

Die Aadvanto Digital GmbH wird die aktuelle Entwicklung aufmerksam beobachten und geeignete Verfahren und Methoden an den Start bringen.

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